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TherapieergÄnzende Maßnahme - gut fÜr Patienten und Ärzte !

Bereits seit September, besteht in den Räumlichkeiten des „Health´n´fit“, die Möglichkeit, im dort ansässigen Verein „Medicon – Sächsischer Verein für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V.“, an ärztlich verordnetem Rehabilitationssport teilzunehmen.

Der Verein, der die Zulassung besitzt, diese therapieergänzenden Maßnahmen mit den Krankenkassen, wie auch mit anderen Kostenträgern, wie z.B. der BfA abzurechnen, bedient sich dabei, den hervorragenden räumlichen und gerätetechnischen Vorrausetzungen des modernen Fitness- und Gesundheitszentrums in Lichtenstein.

Für Ärzte ist Rehabilitationssport ebenfalls eine interessante Ergänzung des eigenen Therapieangebotes.
Viele Ärzte wollen Ihre Patienten motivieren, sich mehr zu bewegen und suchen deshalb nach Möglichkeiten Sport & Training zu verordnen. Die Möglichkeiten innerhalb des Heilmittelkataloges [Budget], sind jedoch eingeschränkt. Rehabilitationssport dagegen, ist nicht budgetiert und kann somit, pro Quartal beliebig vielen Patienten verordnet werden.

Gerade in der heutigen Zeit, ist dieser Gesichtspunkt für viele Mediziner ein hochinteressanter Aspekt. Rehasport richtet sich an alle, die u.a. Probleme mit ihrem Stütz-, Bewegungs-, Haltungsapparat oder ihrer Wirbelsäule haben.
Gerade nach einer postoperativen Reha oder nach krankengymnastischen Behandlungen stabilisiert der Rehasport durch das weiterführende Training den Behandlungserfolg. Rehasport kann und darf von jedem niedergelassenem Arzt verordnet werden. 50 Trainingseinheiten in einem Zeitraum von maximal 18 Monaten werden dabei von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Unser Physiotherapeut, Herr Holger Zwinzscher,  ist zertifizierter Fachübungsleiter Rehasport und leitet die Kurse im health'n'fit.

 

Der Rehasport wird als Gruppenangebot – Wirbelsäulengymnastik – durchgeführt.

  Zielgruppe

• Patienten mit degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule (Wirbelkörper, Bandscheibe)
• Patienten mit Zustand nach einer Bandscheibenprotrusion, wenn keine akuten Schmerzen und Neurologien vorliegen
• Patienten mit Zustand nach einem Bandscheibenprolaps, wenn keine akuten Schmerzen oder Neurologien vorliegen
• Patienten mit Verengung des Spinalkanals
• Patienten mit Spondylolisthesis, wenn keine akuten Schmerzen oder Neurologien vorliegen
• Patient mit Zustand nach einer traumatischen Verletzung der Wirbelsäule im Anschluss an eine Rehabilitationsmaßnahme
• Patienten mit Zustand nach einem operativen Eingriff an der Wirbelsäule (Nucleotomie, Spondylodese) im Anschluss an eine  
  Rehabilitationsmaßnahme
• Patienten mit Erkrankungen der Wirbelsäule (Osteoporose, M. Bechterew), wenn im vorliegenden Stadium funktionelle Belastungen
  über die Intensität des Alltags hinaus angemessen und sinnvoll sind
• Patienten, die durch Schädigungen von Gelenken insbesondere der unteren Extremitäten ein unphysiologisches Gangbild aufweisen
• Inaktive Patienten Et Gesunde mit zeitweise auftretenden Beschwerden der Wirbelsäule
• Inaktive Patienten Et Gesunde, für die ein Einstieg in das aktive Gesundheitstraining mit geringer konditioneller Belastung und auf
  niedrigem Niveau sinnvoll ist
• Inaktive Patienten Et Gesunde, die durch ihren beruflichen Alltag besonderen Belastungen der Wirbelsäule ausgesetzt sind
• Inaktive Patienten Et Gesunde mit vorwiegend sitzender Tätigkeit
• Gesunde, die Wirbelsäulenbeschwerden vorbeugen möchten

  Inhalte

• Allgemeine Aufwärmübungen
• Übungen zur Mobilisation insbesondere der Wirbelsäule und des Schultergürtels
• Übungen zur Verbesserung der Körperwahrnehmung
• Übungen zur Verbesserung koordinativen Fähigkeiten
• Übungen zur Haltungsschulung
• Übungen zur Stabilisation der Wirbelsäule, zur Kräftigung der Bauch- und Rückenmuskulatur
• Übungen zur Verbesserung der Dehnfähigkeit der Muskulatur (Schwerpunkte: Beine und Schultergürtel) Entspannungsübungen

 

Ziele

• Verbesserung der Körperhaltung durch Erhöhung des Muskeltonus der die Wirbelsäule stabilisierenden Muskulatur (tonische Muskulatur)
• Verbesserung des muskulären Zusammenspiels (Agonist/Antagonist)
• Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten
• Erhöhung der Ermüdungswiderstandsfähigkeit insbesondere gegenüber Kraftausdauerbelastungen bei komplexen Bewegungs-abläufen
• Verbesserung der Belastbarkeit des Herz-Kreislaufsystems • Erhaltung und Verbesserung der Mobilität der Bewegungssegmente
• Verbesserung der Körperwahrnehmung
• Vorbeugen und Lösen von Verspannungen

  Lernziele

• Erlernen wirbelsäulengerechter Bewegungsablaufe und Verbesserung der Bewegungsqualität insbesondere bei Alltagsbelastungen
• Erlernen von Übungen für das selbständige Training zu Hause
• Erlernen von Übungen zur Lockerung, Mobilisation und Entspannung am Arbeitsplatz (Schwerpunkt: Rumpf- und Schultergürtelmuskulatur)
• Erlernen von Entspannungstechniken zur selbständigen Anwendung


  Hinweis

Patienten mit akuten Schmerzzuständen und neurologischer Symptomatik sind für eine Teilnahme an der Wirbelsäule nicht geeignet!
Gern stellen wir Ihnen die Verordnungsvordrucke zur Verfügung.